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  • Goldvorkommen

    Knapp die Hälfte des heute geförderten Goldes kommt aus Südafrika, Australien, den USA und Russland. Der durchschnittliche Goldanteil in der Erdkruste beträgt 4 Gramm/1000 Tonnen Gestein. Dieser Anteil schwankt jedoch immens. In den Regionen, welche sich für den Goldabbau eignen, beträgt dieser in der Regel mehrere Gramm pro Tonne. Durch den zunehmenden Goldbedarf und dem gleichzeitig bewirkten Goldpreisanstieg, werden in Zukunft auch Regionen mit geringeren Goldgraden interessant werden. Vor allem der Goldpreis ist hierfür von besonderer Bedeutung.

    Nach Schätzungen der USGS gibt es noch 51.000 Tonnen Gold, welche abbaubar sind. Diese hätten somit noch eine Reichweite von 20 Jahren. Durch den steigenden Goldpreis wird jedoch davon ausgegangen, dass Gebiete mit geringeren Goldgraden auch lukrativ werden. Sowie dank des hohen Kurses wird die Goldsuche wieder interessant. Aktuell kann man bei steigenden Goldpreisen davon ausgehen, dass Gold sicherlich noch über 40 Jahre reicht. Die Weltjahresförderung an Gold beträgt ca. 2.500 Tonnen. Im letzten Jahrhundert ist diese kontinuierlich angestiegen.

    Gold kann in der Erde als primärer Rohstoff, goldhaltiges Gestein (Golderz) oder sekundär als reines Metall vorkommen. Gold kann auch im Zusammenhand mit anderen Metallen vorkommen. Vor allem bei der Raffination von Kupfer oder anderen Metallen, ist meist der geringe Anteil an dem darin enthaltenen Gold, der Ausschlaggeber, dass diese Lagerstätten wirtschaftlich attraktiv werden.

    Die größten Goldvorkommen befinden sich aktuell in Russland, Australien, und Südafrika. Diese Vorkommen stellen rund 1/3 der geschätzten noch vorhandenen Ressourcen dar. Verwunderlich ist es, dass China zum größten Goldproduzenten aufstieg. Im Jahr 2011 produzierte China bereits 355t Gold. Würde China die Höhe der Produktion konstant aufrecht erhalten, würden Chinas geschätzte Goldreserven für lediglich 5 weitere Jahre den Abbau garantieren. Aus diesem Beispiel sieht man, wie knapp und gleichzeitig kostbar Gold ist!